Die Bildung von Nanopartikeln in Verbrennungssystemen – darunter Ruß und bestimmte anorganische Stoffe – wird durch wechselwirkende physikalische und chemische Prozesse gesteuert, die noch nicht vollständig verstanden sind. Wir schlagen vor, dass die Partikelentstehung einen kurzlebigen, nicht im Gleichgewicht befindlichen, nanodichten molekularen Zustand durchläuft, der von Vorläuferspezies gebildet wird. In diesem Zwischenzustand begünstigen lokale Verdichtung und längere molekulare Wechselwirkungen die Clusterbildung, während die molekulare Mobilität eine Umstrukturierung und chemische Stabilisierung weiterhin ermöglicht. Mit abnehmender Flüchtigkeit können schließlich stabile Nanopartikel entstehen.
Dieses Modell beschreibt die Entstehung als kontinuierlichen Übergang zwischen Gasphasenchemie und Partikelbildung in der kondensierten Phase und nicht als einzelnes, diskretes Keimbildungsereignis.
Es steht im Einklang mit jüngsten Beobachtungen in der Rußforschung und könnte auch für anorganische Systeme relevant sein. Um die Existenz und die kinetische Rolle dieser vorübergehenden nanodichten molekularen Zustände zu bewerten, sind jedoch weitere experimentelle und rechnergestützte Untersuchungen erforderlich.
Dieses Modell beschreibt die Entstehung als kontinuierlichen Übergang zwischen Gasphasenchemie und Partikelbildung in der kondensierten Phase und nicht als einzelnes, diskretes Keimbildungsereignis.
Es steht im Einklang mit jüngsten Beobachtungen in der Rußforschung und könnte auch für anorganische Systeme relevant sein. Um die Existenz und die kinetische Rolle dieser vorübergehenden nanodichten molekularen Zustände zu bewerten, sind jedoch weitere experimentelle und rechnergestützte Untersuchungen erforderlich.




